Neuigkeiten
Das bin ich
Meine Schule
Die Hunde
Ausbildung
Einweisung
Führhunde 1
Führhunde 2
Bildergalerie
Die Regenbogenbrücke
BFH-Geschichte
Alltag
Abgabe-Hunde
Gästebuch
Impressum
Alltag

Blindenführhunde haben gegenüber normalen Familienhunden einige Privilegien. Dazu gehört zum Beispiel das Betreten von Lebens- mittelgeschäften (Lebensmittelhygiene-Verordnung vom 09-02-1998) oder das Mitnehmen der Hunde in Kinos und auf Friedhöfe.

Joka führt ihr Frauchen über den Friedhof

Aber auch im Urlaub sind die Hunde unermüdliche Begleiter und führen selbst im Gebirge auf schmalen Wegen verlässlich ihren Halter. 

Heddi in den Davoser Bergen

Trotz der Kennzeichnung als Blindenführhund mit Führgeschirr, Kenndecke oder Plakette passiert es immer wieder, dass die Hunde bei der Arbeit oder im Freilauf von Leuten beschimpft oder von anderen Hunden aggressiv angegangen werden. 

Deshalb hier die

BITTEN EINES BLINDENFÜHRHUNDES

1. Bitte, streichelt und lockt mich nicht, wenn ich mein Führgeschirr        trage!                                                                                                          Meine Arbeit erfordert viel Konzentration und jede Ablenkung                könnte meinen blinden Freund gefährden.

2. Bitte, fragt meinen blinden Partner, ob und wie ihr helfen könnt!           Spontanes Anfassen oder Festhalten am Führgeschirr machen mich     und meinen Begleiter unsicher. Ihr könnt gerne eure Hilfe anbieten,     aber seid nicht beleidigt, wenn Herrchen oder Frauchen ablehnen.        Wir sind sehr selbständig!

3. Bitte, sagt meinem Besitzer, welche Busse einfahren oder wann die     Ampel auf “grün” steht!                                                                             Ich bin zwar sehr intelligent, aber lesen oder Ampeln richtig                  deuten kann ich nicht!

4. Bitte, haltet euch an die Verkehrsvorschriften!                                       Zugeparkte oder mit Fahrzeugen verstellte Gehwege zwingen mich       auf die Strasse auszuweichen, wo es sehr gefährlich werden kann.

5. Bitte, erlaubt mit den Zutritt zu Lebensmittelgeschäften!                       Das Gesetz ist zwar auf meiner Seite, aber dennoch schimpfen             immer noch Leute über mich in den Geschäften.                                      Ihr lasst euer Augen ja auch nicht vor dem Geschäft!

6. Bitte, erschreckt mich nicht mit Knallkörpern und dergleichen!              Ihr gefährdet damit meine Diensttauglichkeit und mein blinder             Partner verliert einen verlässlichen Führer!

7. Bitte, haltet eure Hunde zurück und umgeht uns zügig!                           Ich darf im Dienst nicht schnuppern und spielen. Doch in meiner           (übrigens reichlich bemessenen) Freizeit bin ich jederzeit für eine         wilde Rennerei zu haben.

8. Bitte, füttert mich nicht!                                                                            Ich bin dazu erzogen worden, von Fremden nichts anzunehmen.            Jeder Versuch von eurer Seite untergräbt diesen Gehorsam und           mein blinder Partner wird dann zu Recht sehr ungehalten!

Verdano ist im Freilauf mit einer Kenndecke als BFH zu erkennen

[Startseite] [Neuigkeiten] [Das bin ich] [Meine Schule] [Die Hunde] [Ausbildung] [Einweisung] [Führhunde 1] [Führhunde 2] [Bildergalerie] [Die Regenbogenbrücke] [BFH-Geschichte] [Alltag] [Abgabe-Hunde] [Gästebuch] [Impressum]